Männergewandung

Bruoche (Bruche)


Hierbei handelt es sich um die mittelalterliche Unterhose für den Mann. Die Brouche fiel im wesentlichen meist größer aus und wurde mittels eines Bundes geschnürt. An ihr wurden Beinlinge angenästelt


Untergewand

                                     
Unter der normalen Cotte trug man ein leinendes Hemd, je nach Stand Knie oder Knöchellang. Dies war, neben der Bruoche, das einzige Kleidungsstück, was groß gewaschen wurde. Die anderen - gefärbten - Gewandungen wären zu leicht ausgebleicht. Dadurch, dass eini weitere Stoffschicht zwischen Körper und Cotte war sparte ma nsich also den ein oder anderen ausbleichenden Waschgang. Außerdem diente diese Gewandung auch als Nachtgewand in kalten Jahreszeiten. Ich persönlich aber, habe noch keine Abbildung gesehen bei der man(n) etwas anderes als die Bundhaube getragen hätte. Mag aber auch daran liegen, dass die einzigen Bilder die ich von zu Bett gehenden Herrschaften gesehen habe Paare in der Kreuzfahrerbibel waren die wohl kurz vor ihren ehelichen Pflichten standen.
Ein besonders schönes und von Andrea gefertigtes Detail ist die Bestickung am Halsausschnitt.Die Vorbilder stammen aus dem Codex Manesse und unserem lieben Jürgen. Es handelt sich hierbei - außen - um jeweils zwei Vögel und - mittig - um zwei Pfauen.


Beinlinge


Die Beinlingewaren die Vorreiter der Hose und wurden, wie oben schon beschrieben, direkt an der Bruoche befestigt. Entgegen aller Behauptungen kann ich nicht zustimmen, dass einem bei kalten Wetter recht kalt wäre. Schließlich sind die Beinlinge aus guter Wolle und darübersind ja auch noch Cotte und Sûrcotte.


Kopfbedeckung

  
Handgenähte Bundhaube, rechtes Bild eine genauere Ansicht der Nähte


 
Die Bundhaube gehört meiner Meinung nach in jede Grundausstattung und wurde schon deshalb getragen um den Straßenstaub und -schmutz vom Haar fern zu halten. Der Mann, als auch die Frau, von damals trug etwas am Kopf. Diesen Satz hinterfrage ich zur zeit ein wenig. Sieht man sich den Codex Manesse und die Kreuzfahrerbibel mal etwas genauer und unvoreingenommen an, so bemerkt man de nein oder anderen Herren ohne Häubchen.
Darüber gab es die verschiedensten Formen von Kappen über Regen- und Sonnenhüte, aber auch Gugeln und in anderer tragweise das Tannhauser Barret, welches noch später näher aufgeführt werden wird.





Schuhwerk

 
  Hand- und wendegenähte Schuhe nach historischer Vorlage mit Holztrippen. Im 13. Jh. hatten die Trippen, anders als bei ihren Nachgängern im Spätmittelalter , kein Gelenk.

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